Das EuroBigGame

In diesem Jahr stehen die Events jeweils unter einem Thema bzw. Scenario. Dieses Scenario wird sich über die Tage des Events entwickeln und führt am letzten Tag zu einem Gesamtsieger.

Verschiedene Missionen versetzen den Spieler jeden Tag in neue Herausforderungen und ermöglichen ihm so für sein Team zu punkten. 2 Spielleiter führen die Spiele und vergeben je nach Spielverlauf die Missionen und halten so das Spielgeschehen interessant und spannend.   

  

Spielablauf
Die teilnehmenden Spieler werden zunächst in zwei Mannschaften aufgeteilt und an ihre Startpunkte verwiesen. Beide Mannschaften erhalten ein Eröffnungsziel, mit dem das Spiel gestartet wird.

Markierten Spielern ist alle 15 Minuten der Wiedereintritt in das Spiel möglich. Hier werden die Spieler „gesammelt“ und erhalten dann von dem Spielleiter nach einer kurzen Info über die aktuelle Lage auf dem Spielfeld eine neue Spielmission.

Der Spielbeginn an den Spieltagen liegt in der Regel bei 10.00 Uhr. 


Hier ein Scenario-Highlight aus einem vorangegangenen Event:

ZOMBIECALYPSE

Die Story

Falkenwinkel, Neufünfland: Eigentlich sah alles nach einem harmlosen Wochenende aus. Kris C. wollte lediglich wieder einmal ein schönes Paintballevent organisieren, wie er es traditionell seit Mitte der Neunziger mit viel Herzblut macht. Das letzte Treffen voller Spaß mit alten Freunden war zu lange her, dementsprechend machte er sich an die Arbeit und setzte über Himmelfahrt wieder ein EuroBigGame an.

Wie immer sprach sich das schnell herum, und so fuhren Paintballspieler aus allen Ländern Europas in das verschlafene Nest Falkenwinkel in Neufünfland. Alles lief gewohnt reibungslos ab, bis ein unvorsichtiger Marshall am Eingang des weißen Teams einen folgenschweren Fehler beging.

Um die Wartezeit bis zum Spielbeginn zu verkürzen schaut sich dieser auf seinem Handy einen Zombiefilm an. Jedoch achtet er aufgrund erheblicher Restpromille nicht darauf ob seine Firewall eingeschaltet ist, und bevor er sich versieht wird er von einem Zombie gebissen und infiziert. Die Spieler um ihn herum sind noch etwas schläfrig und bemerken den Vorfall nicht. Bereits wenige Minuten später besteht das gesamte Team aus Untoten, die sich eifrig auf die Suche nach neuen Opfern machten.

Die Marshalls halten es anfänglich noch für einen lustigen Scherz, dass die weiße Mannschaft immer „Fleisch“ ruft, wenn sie ihre Tröte drücken. Dementsprechend beginnen sie damit zu jeder Viertelstunde die Tröte ertönen zu lassen, und sich über die immer lauter werdenden „Fleisch“-Rufe zu amüsieren.

Spielleiter Folger H. wird jedoch stutzig, als einer seiner Marshalls auch um die Mittagszeit immer noch plump durch die Gegend stolpert. Gerade als er mit einer Belehrung über das Thema Alkohol beim Marshalln beginnt kann er nur durch einen Reflex verhindern, selber gebissen zu werden. Folger schaltet schnell und überwältigt den gestreiften Zombie mit Hilfe einiger weiterer Marshalls. Sofort wird der Keller eines Gebäudes zum Testlabor umfunktioniert, mit der Zeit sickern die ersten Ergebnisse zu ihm durch.

Die gute Nachricht ist, dass der laufende Spielbetrieb eine krasse Ausweitung der Zombi-Infektion verhindert. Wasserlösliche Farbe auf der Haut hat den Effekt, dass sich die Infizierten wenigstens kurzzeitig wieder normal benehmen. Deswegen hatte auch noch niemand in der Orga oder auf dem Campingplatz Verdacht geschöpft. Doch spätestens nach einer halben Stunde drehen die Opfer wieder durch und versuchen erneut, Menschen zu beißen und zu so ihren gehirnlosen Gefährten zu machen.

Mit der Zeit kommen wieder gute Nachrichten aus dem Keller-Labor. Die Versuchsserie an dem Marshall wurde fortgesetzt und brachte zu Tage, dass eine Mischung aus Hopfen und Knoblauchsalz die Zombies in einen tiefen Schlaf fallen lässt. Aus diesem wachen sie dann wieder als normale Menschen auf, ohne jegliches Erinnerungsvermögen bis kurz vor ihrer Infektion.

Folger erkennt die Chance und tritt sofort in Funkkontakt mit Kris C. Sie vereinbarten, dass Folger den Spielbetrieb aufrecht erhält, damit Kris in der Zeit genügend Bier und mit Knoblauchsalz präpariertes Grillgut auftreiben kann. So ist die Möglichkeit gegeben noch am Abend, unter der Tarnung einer normalen Feier unter Paintballspielern, die Seuche zu beenden.

Nun hängt alles von Folger ab. Das rote Team muss es schaffen gegen die Zombies im weißen Team auszuhalten. Wenn dies gelingt sind morgen alle Zombies wieder normale Paintballspieler. Ansonsten wird sich die Seuche noch am selben Wochenende auf ganz Neufünfland ausweiten, und spätestens am Montag durch die heimreisenden Spieler auf das komplette Europa. 

   

   
   
   
   
   

Hinweis: 
Auf jeder Veranstaltung liegen vor Ort Booklets (Programmhefte mit den Spielvarianten, Spielzeiten und vielen weiteren wichtigen Informationen)  an der Info bereit.